Wie finden wir die Familien?

Die Risikoeinschätzung für jedes Kind sollte möglichst früh erfolgen; wenn möglich schon während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt. Damit sind wir auf die aktive Mitarbeit von Gynäkologinnen, Hebammen sowie Fachpersonen aus der Sozialberatung und Therapie, aber auch Pädiater oder Mitarbeitende des Schulpsychologischen Dienstes (SPD) und/oder der Heilpädagogischen Früherziehung (HFE) angewiesen. 

Wichtigster Akteur nach der Geburt ist die lokale Mütter- und Väterberatungsstelle (MVB), die alle Adressen der Neugeborenen erhält. Ein bis zwei Wochen nach der Geburtsmeldung organisiert die MVB ein persönliches Treffen, um die Risikoeinschätzung mittels Kurzscreening vorzunehmen.

Im Anschluss an die Einschätzungen werden die Familien in psychosozialen Risikokonstellationen über ZEPPELIN informiert und für die Teilnahme angefragt.